Sonntag, 25. Januar 2015

Fiisch!

Nur mal so: Wenn bei der Präsidentschaftswahl von Eintracht e.V. Schäfer gegen Fischer antritt und der Präsident am Ende weiterhin Fischer heißt: Müsste dann unser Trainer rein logischerweise statt Schaaf nicht eigentlich Fiisch heißen?

Nachtrag: Alles nichts, oder?

Wie alles in der Welt neuerdings seinen ganz speziellen Tag hat, so auch das Nichts. Am 16. Januar war es soweit: „Nichts-Tag“. Wenn mich nicht alles täuscht, dann geht es am Nichts-Tag weniger ums Nichts – das ein außerordentlich weites, unerforschtes Feld ist – sondern vor allem ums Nichtstun – also so was wie die Entdeckung der Langsamkeit, neudeutsch: Entschleunigung. Mal sehen, was große Denker so alles zum Thema „Nichts“ zu sagen haben.

Sonntag, 4. Januar 2015

Wann fängt das neue Jahr an?

Wie lange dauert eigentlich die Zeit „zwischen den Jahren“? Sind es die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr? Bezieht „zwischen den Jahren“ – je nachdem an welchem Wochentag Weihnachten war - auch noch das Wochenende nach Neujahr bis hin zu Dreikönig mit ein?  Für mich ist „zwischen  den Jahren“ vor allem ein Gefühl. Wenn du Pech, viele Verpflichtungen und Termine hast, es dir ohnehin grade nicht gut geht, die Arbeit dich nicht los lässt und Weihnachten eher Last als Lust ist – dann fällt dir „zwischen den Jahren“ irgendwann die Decke auf den Kopf, du möchtest am liebsten wegrennen oder kneifst die Augen fest zu und hoffst, dass ganz schnell alles vorbei und wieder normal ist. Wenn du Glück hast, ist zwischen den Jahren ein Flow. Du lässt dich einfach in die Zeit fallen und gleitest wie auf einer Wolke durch die Tage. Sonntag? Montag? Nachmittag? Nacht? Irgendwann spielt das keine Rolle mehr.

In den vergangenen Jahren ist es mir oft schwer gefallen, von jetzt auf nachher in den Weihnachtsmodus zu schalten. 2014  war  ein sehr anstrengendes, sehr erfülltes und vollkommen urlaubsloses Jahr. Und: Ich habe Glück, der Übergang klappt nahtlos. Ich falle einfach aus der Zeit. Und es ist erstaunlich wie viel man denkt, fühlt und erlebt, wenn man nichts tut oder zumindest nur das, was sich ergibt und worauf man Lust hat. 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Einträchtlicher Jahresrückblick - (fast) ohne Worte!

Das Eintrachtjahr im Schnelldurchlauf:

1) Am Berg des Grauens unter der abudabbischen Sonne bolzen wir (die dringend notwendige) Kondition...
2) ...und vertreiben prompt das Abstiegsgespenst
3) Von  Europa müssen wir uns leider (vorerst!) verabschieden.
4) Auch für Veh fällt der Vorhang.
5) Ein letztes Händeschütteln.
6) Die Suche nach einem Nachfolger dauert und dauert und dauert.
7) Dann kommt Schaaf.
8) Und auch sonst herrscht nach einer ersten Transferflaute ein reges Gehen und Kommen.
9) Das Sommertrainingslager findet an der Nordsee statt.
10) Zum Saisonauftakt sammeln wir fleißig Punkte,
11) suchen aber nach dem System.
12) Trotzdem können uns auch Verletzungen nicht aus der Bahn werfen.


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Ring them Bells

Erstaunlich, aber jedes Jahr wieder und aufs neue wahr. Während am Tag vor Heilig Abend der Berg all dessen, was noch u.n.b.e.d.i.n.g.t erledigt werden muss, fast unüberwindbar hoch ist, haben wir – wenn der 24. Dezember anbricht – dann tatsächlich doch noch alles geschafft. Gerannt. Gehechelt. Gewischt. Geräumt. Gepackt. Gewuselt. Geschafft. Auf den letzten Drücker dies. Schnell auch noch das. All die furchtbar wichtigen Dinge: Erledigt. Und falls nicht? 

Dann vollzieht sich genau jetzt ein Weihnachtswunder: Es ist egal. Vollkommen egal, ob die Kellertreppe geputzt, das Geschenkpapier in diesem Jahr grün getupft statt rotgestreift ist, das Rotkraut für den Weihnachtsbraten vorgekocht, das hintere Eck in der Garage aufgeräumt,  Fritz noch beim Frisör war oder das Auto immer noch vorne links eine kleine Schramme hat. Wann genau trägt die Eintracht ihr erstes Heimspiel nach der Rückrunde aus? Bleibt Kadlec? Wo macht Alex Meier gerade Urlaub?  – Egal, vollkommen egal. Na ja, das vielleicht dann doch nicht ,-)

Stille, erstmal. Allen Freunden, Mit-Adlern, Bekannten, die hier lesen, kommentieren, regelmäßig oder ab und zu mitlesen oder vielleicht heute hier nur zufällig – hoho – vorbeischneien: Ein frohes, buntes, friedliches Weihnachtsfest. And the bells are ringing out.


Alle Jahre wieder.

Freitag, 19. Dezember 2014

Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode…*

3:2 gegen den 1. FC Köln. 3:4 gegen den VB Stuttgart. 5:2 gegen Werder Bremen. 4:4 gegen Hertha BSC. Vor Überschwang abheben oder sich über die krassen Abwehrfehler ärgern?  Kein Problem: Ich kann beides.

Vor dem Spiel

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Hört nur, wie lieblich es schallt

Tannenzweige, Kerzen und die jetzt täglich eintrudelnden Weihnachtskärtchen sind untrügliche Vorzeichen dafür, dass Weihnachten schon in Sichtweite ist. Die letzten Wochen waren anstrengend. Viel Arbeit, wenig Schlaf. Nieselregen. Wind. Schmuddelwetter. Die Katze hat es sich auf dem Fensterbrett gemütlich gemacht, streckt sich und gähnt. Kein richtig verlockendes Fußballwetter. Und doch kribbelt es in mir und ich freu mich unglaublich auf das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Hertha. Den fünften Heimspielsieg einfahren, dann noch ein Pünktchen in Leverkusen holen und auf einem Europacup-Platz überwintern. Yeah. Das wär doch was.

Spieltage 1 -15: So war's!

Sieg gegen Freiburg, Last-Minute Niederlage in Hannover. Last-Minute Sieg in Hamburg?  Wie haben wir nochmal auf Schalke gespielt? Haben wir ein System, hatten wir schon immer eins oder haben wir es zwischendurch  neu erfunden?  Wie war das mit dem Headset im Spiel gegen Augsburg? Eine kleine Chronologie der Ereignisse der Hinrunde im Schnelldurchlauf

Sonntag, 30. November 2014